Geburtstagstorte

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Ende Mai war es soweit und wir feierten den 1. Geburtstag unserer kleinen Prinzessin. Dank der Probetorte konnte ich die Torte noch etwas abändern.

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Das Biskuitrezept habe ich im Internet bei einer Männerkochgruppe gefunden. Es ist sehr luftig und leicht. Am Vorabend backte ich den Biskuit im Tortenring. Diesen stellte ich auf ein mit Backpapier belegtes Blech. Bevor ich den Teig einfüllte, strich ich etwas davon rund um den Ring, damit der Teig nicht rausläuft.

Nach einer Nacht im Kühlschrank (was den Teig angeblich elastischer macht), schnitt ich den Biskuit erstmal in 3 gleichmässige Schichten. Danach schnitt ich jeweils einen Ring, um die Aussenseite der Torte einzukleiden. Der Grund dafür war der Fondant, welcher sich nicht mit Sahne verträgt und deshalb unbedingt eine Schutzschicht benötigt.

Am Morgen früh schnippelte ich ca. 750g Erdbeeren in kleine Stückchen und liess diese mit etwas Vanillezucker zugedeckt ziehen. Danach mischte ich die Stückchen (Saft beiseite giessen) unter den zuvor steif geschlagenen Rahm. Diesen habe ich mit Vanillezucker nur ganz leicht gesüsst. Damit die Sahnemasse schön fest bleibt, nehme ich Gelfix von Dr. Oetker. Das ist Gelierpulver, welches ohne heiss anrühren verwendet werden kann.

Jetzt geht’s an’s Eingemachte!
Um den Biskuitboden kommt der Tortenring, jedoch nicht zu eng! Einen Biskuitring auf den Boden in die Form legen. Nun etwas vom überschüssigen Erdbeersaft auf die erste Schicht träufeln.
Als Pistazienfan konnte ich es nicht lassen und streute noch eine angefangene Packung gehackte Pistazien drauf. Danach die erste Schicht Erdbeer-Sahnemischung einfüllen. Das ganze wiederholte ich nochmals und deckte zum Schluss mit der dritten Biskuitschicht die Torte zu.

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Um die Krümel einzufangen strich ich ganz wenig Pistazien-Buttercrème auf die Tortenseite. Oben drauf kam leckere selbstgemachte Erdbeer-Rhabarber-Konfitüre. So sollte der Fondant gut haften.

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Dann kleidete ich die Torte mit ganz dünn ausgewalltem Fondant ein. Im Nachhinein war er etwas zu dünn, den man sah die Pistazien am Rand und auch oben schimmerte die Konfitüre ein wenig durch. Die Blümchen habe ich einige Tage zuvor auch aus Fondant hergestellt und gleich mit einer kleinen Zuckerperle versehen.

 

 

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Die Gäste waren begeistert und ich bin stolz auf mein Werk zum 1. Geburtstag unserer kleinen Maus.

Cranberry-Pistazien-Cantuccini

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Erstmals in den Genuss dieser kleinen leckeren Teilchen kam ich bei einer Tauschrunde von Post aus meiner Küche. Das Originalrezept aus einer Lecker-Weihnachtsausgabe ist noch mit Lebkuchengewürz. Im Winter ein MUSS, denn dann sind sie gleich noch einen Tick leckerer!

Hier das Rezept für ca. 75 Stück

Zutaten:

250g Mehl
1 gestrichener TL Backpulver
175g Zucker
1 Päckchen Vanillezucker
1 Prise Salz
25g weiche Butter
2 Eier
100g getrocknete Cranberries
60g Pistazien

Im Orignialrezept werden 2 TL Lebkuchengewürz beim 1. Schritt beigemischt.

1.) Mehl, Backpulver, Zucker, Vanillezucker und 1 Prise Salz in einer Schüssel mischen. Butter und Eier hinzufügen. Mit dem Knethaken vorkneten, dann mit den Händen zu einem glatten Teig verkneten. Cranberries und Pistazien dazu kneten. Den Teig zu einer Kugel geformt und in Frischhaltefolie gehüllt eine halbe Stunde lang im Kühlschrank platzieren.

2.) Ofen auf 175°C Ober- und Unterhitze vorheizen. Den Teig vierteln, kleine Laibe formen und auf ein mit Backpapier belegtes Blech legen. Etwa 15 Minuten lang backen und auskühlen lassen. Die Cantuccini sind noch etwas weich, wenn man sie so aus dem Ofen zieht, werden aber wesentlich fester, wenn sie erst einmal auskühlten.

3.) Dann mit einem ganz scharfen Messer in Scheiben schneiden und diese Scheiben nebeneinander auf Backpapier-belegten Blechen weitere 8-10 Minuten lang bei gleicher Ofentemperatur wie zuvor backen.

Und dann ganz schnell genüsslich knabbern!

kleine Probetorte

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An der 1. Geburtstagsfeier unserer Tochter sollte eine leckere Torte nicht fehlen. Natürlich probe ich so etwas immer zuerst aus, denn ein Desaster am Tag X kann ich also echt nicht gebrauchen! 🙂

Ich versuchte mich an einer Biskuit-Torte mit Rhabarber-Sahnefüllung (am Fest dann aber Erdbeeren). Mein Rezept  ist ein Mix aus mehreren aus dem Internet.

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Um den Fondant-Überzug vor der Sahne zu schützen, strich ich die Torte noch mit einer dicken weinrot-gefärbten Schicht Buttercrème ein. Im Endeffekt war die Schicht viiiieeel zu dick, die Torte wurde somit viel zu süss. Ich muss noch erwähnen, ich mag wirklich sehr gerne Süsses, aber DAS war wirklich too much!

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Da es sich lediglich um eine Probe-Torte handelte, wollte ich nicht zu viel Zeit und Material investieren für die Dekoration. Aber etwas musste dennoch gewerkelt werden. Es gab dann ganz spontan ein paar wenige Rosen und Polka-Dots.

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Der Geschmack der Rhabarber-Sahnefüllung war sehr lecker. Aber zusammen mit der Buttercrème und dem Fondant einfach sehr süss.

An der Dekoration und der Füllung habe ich aber doch Freude 🙂

Tunika für eine kleine süsse Blondine

Diese Tunika ist vor einiger Zeit entstanden. Ich habe viel Zeit gelassen bis ich überhaupt anfing zu nähen, da ich zuerst den perfekten Stoff finden wollte. Die Vorgaben waren total offen, die Mama der kleinen wollte sich überraschen lassen. Weil ich nicht so auf das typische rosa und kitschige Mädchenhafte stehe, wollte ich etwas neutrales und doch verspieltes.

Mit diesem Stoff traff ich dann nicht nur meinen Geschmack, sondern auch den der blonden Blondinen-Mama. Und die kleine Blondine hatte auch grosse Freude.

Das Schnittmuster dieser Jersey-Tunika ist von Ottobre und einfach zu nähen. Blöd nur, wenn die Overlockmaschine zickt und gleichzeitig auch die Nähmaschine nicht so will wie ich. Naja, aussen ist sie trotzdem hui 🙂

 Fotografieren im richtigen Licht muss ich noch üben, denn das knallrote ist himbeerrot.