Post aus meiner Küche „Zusammen schmeckts besser – ich schenke dir ein Stück vom leckeren Glück“

Die 6. Runde von Post aus meiner Küche war ein ganz tolles Thema „Zusammen schmeckts besser – ich schenke dir ein Stück vom leckeren Glück“

Ich muss zugeben, wenn es ums Essen geht, teile ich ungern von den leckeren Sachen aus meinem Teller. Aber ich liebe es anderen eine Freude mit Selbstgekochtem und -gebackenem zu bereiten. Dazu noch mit der Überraschung verbunden, was man wohl selbst erhält…

PamK ist längst eine Sucht für mich! Denn rein zeitlich lag es dieses Mal nicht wirklich drin, da wir noch ein grosses Familienfest hatten. Aber ich hätte wirklich Herzschmerz gehabt, hätte ich nicht mitgemacht 😉

Wegen dem „Zeitproblem“ plante ich genug früh und überlegte mir Leckereien, welche gut vorzubereiten waren.

Eigentlich sollte noch ein Holunderblütensekt mit in’s Paket, doch es wollte auch beim zweiten Versuch nicht gelingen. Wahrscheinlich war ich zu spät mit Ernten und die Blüten wohl schon zu weit.

An meine Tauschpartnerin Claudia ging folgender Inhalt:

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Lavendel-Sirup

Zutaten:

200 g Zucker
150 ml Wasser
2 EL Lavendel getrocknet oder 5-6 EL frischer Lavendel
3 EL Zitronensaft

Zubereitung:

  1. Den Zucker mit Zitronensaft und Wasser in einem Topf erhitzen, dabei gelegentlich umrühren
  2. Nachdem sich der Zucker gelöst hat etwa 5 Minuten bei geringer Hitze leicht kochen lassen.
  3. Den Topf vom Herd nehmen und die Lavendelblüten hinzufügen.
  4. Den Sirup abkühlen lassen und bei frischen Blüten einen Tag zugedeckt ziehen lassen, so dass sich das Lavendelaroma entfalten kann. Bei getrockneten Blüten nur 2-3 Stunden ziehen lassen.
  5. Die Lavendelblüten mit einem Sieb entfernen, nach Belieben etwas Lebensmittelfarbe hinzugeben.
  6. Den Sirup aufkochen und in eine ausgekochte Flasche einfüllen und verschließen.

Kühl und dunkel gelagert, hält sich der Sirup bis zu 6 Monaten.

Verwendung:

Der Sirup schmeckt mit kaltem Mineralwasser erfrischend und ist in Sekt oder Prosecco ein ausgefallenes Getränk für Gäste. Gerne wird er auch für Eis, Obst oder Desserts verwendet. Eine etwas ausgefallene Kombination ist grüner Salat mit etwas Sirup. Wer mag, kann mit ihm auch Lavendelsahne oder den Tortenboden aromatisieren. Er schmeckt aber auch in Tee.

Ketchup

Zutaten:
200 ml Apfelessig
1 Lorbeerblatt
½ TL gemahlener Koriander
½ TL gemahlener Zimt
7 EL Rohrohrzucker
1,5 kg reife Tomaten, geviertelt, Samen entfernt
1 TL Meersalz
1 EL Senfpulver
1 Knoblauchzehe, zerdrückt
2 TL Worcestersauce
2 EL Tomatenmark
½ TL Speisestärke (bei Bedarf)

Zubereitung:

  1. Essig, Lorbeerblatt, Koriander, Zimt und Zucker in einem Topf mischen und erhitzen.
  2. Tomaten, Salz, Senfpulver, Knoblauch, Worcestersauce und Tomatenmark einrühren. Unter Rühren aufkochen und danach bei schwacher Hitze ca. 30 Minuten köcheln lassen. Falls noch sehr flüssig, zuletzt die Speisestärke einrühren.
  3. Den Topf vom Herd nehmen und den Ketchup pürieren. Durch ein Sieb in eine Schüssel streichen und danach in saubere Flaschen füllen und verschliessen.

Der Ketchup hält sich kühl und dunkel gelagert etwa 2 Monate.

Ricottakuchen

Zutaten:
400 g Ricotta
4 Eier, getrennt
2 EL Mehl
2 unbehandelte Zitronen, abgeriebene Schale und Saft
200 g Zucker
70 g Butter
12 Vollkorn-Butterkekse, fein zerbröselt

Zubereitung:

  1. Backofen auf 180° C vorheizen (Umluft 160° C).
  2. Ricotta und Eigelbe verrühren. Mehl, Zitronenschale, Zitronensaft und Zucker einrühren.
  3. Die Eiweisse separat steif schlagen. Den Eischnee vorsichtig unter die Ricottamasse ziehen.
  4. In einer kleinen Pfanne die Butter schmelzen, vom Herd nehmen und sorgfältig mit den Keksbrösel vermischen.
  5. Die Krümelmasse in eine Springform (24 cm ø) füllen und mit dem Löffel gut festdrücken.
  6. Die Ricottamasse auf dem Boden verteilen und glatt streichen.
  7. Den Kuchen in der Ofenmitte ca. 55 Minuten braun backen.

Der Ricottakuchen bleibt bis zu 10 Tage frisch und wird immer besser.

Tomaten-Grissini

Zutaten für den Teig:                               

250 g Mehl
1 TL Trockenhefe
1 TL Salz
1 TL Zucker
1 TL Papikapulver, edelsüss
1 EL Olivenöl
4 getrocknete Tomaten, feingehackt
150 ml Wasser

Zutaten zum Bestreichen:

2 EL Olivenöl
2 EL geriebener Parmesan
¼ TL Paprikapulver, edelsüss
¼ TL Salz

Zubereitung:

  1. Alle Zutaten für den Teig in einer Schüssel vermengen und zu einem geschmeidigen Teig verkneten. Zugedeckt auf das Doppelte aufgehen lassen.
  2. Die Zutaten zum Bestreichen in einem Schälchen verrühren. Den Backofen auf 200 °C vorheizen.
  3. Den Teig 1-2 cm dick ausrollen und mit einem Pizzarad in dünne Streifen schneiden. Die Streifen rund rollen und auf ein belegtes Blech legen.
  4. Mit der Ölmischung bestreichen, danach auf mittlerer Schiene etwa 15 Minuten backen.

Die Tomaten-Grissini sind kühl und trocken gelagert etwa 1 Woche haltbar.

von der Nähmaschine gehüpft…

…sind die letzten  Wochen gleich einige Teile.

Vor wenigen Monaten leistete ich mir eine neue Nähmaschine mit Stickmodul. Ich Huhn hatte aber viiiiel zu viel Respekt vor dem Sticken und wollte daher zuerst die Einführung im Nähcenter abwarten. Naja so eine Hexerei ist das nun auch wieder nicht und ich hab so ne Freude, dass ich jetzt aufpassen muss, dass ich nicht zuviel Geld für schöne Stickdateien ausgebe.

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Meine beste Freundin hat sich für Ihre Kopfhörer einen Beutel gewünscht, welcher in ihrer Handtasche Platz haben soll. Weil ich keine genauen Masse hatte, nähte ich zwei Grössenvarianten. Um die Kopfhörer gut zu schützen, sind die Beutel mit einem dünnen Fleece gefüttert.

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ein Neugeborenen-Set für ein frisch geschlüpftes Mädchen

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Lederpuschen für unsere Kleine

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eine Kuschelhose für unseren Grossen

Es stehen zurzeit noch einige Nähprojekte an, darunter auch noch zwei Geschenke für Neugeborene…

Chocolate Mousse Cheesecake

Meine liebe Freundin löste ihr Weihnachtsgeschenk an ihrem Geburtstag im Juli ein, ein Chocolate Mousse Cheesecake mit einem Boden aus Oreo-Cookies *mmmhhhhmm*

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Diesen Cheesecake habe ich bereits einmal gebacken und in der PamK-Runde „in der Weihnachtsschickerei…“ verschickt, dort ist auch das Rezept verlinkt.

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Eine Torte welche nicht nur toll aussieht, sondern auch noch ganz lecker im Geschmack ist. Für Schokoladefans perfekt!

Zuppa inglese

Und nochmals eine italienische Spezialität aus dem selben Kochbuch wie die Antipasti vom vorigen Beitrag. Zudem viel einfacher, als es im ersten Moment scheint!

Zuppa inglese

DSC_0376Diese italienische Süssspeise hat’s echt in sich! Ganze 4 Schichten umfasst diese Bisquittorte, welche am Schluss sogar noch ein Baiser-Häubchen aufgesetzt bekommt.

Zutaten:
2.5 dl Milch
2 Eier
2 EL Zucker
1 EL Mehl
100 g Edelbitterschokolade
1 dunkler Biscuit-Tortenboden
1 dl Orangensaft
250 g Ricotta
1 Vanilleschote
1 Beutel Vanillezucker
1 heller Biscuit-Tortenboden
1 dl Alchermes (ital. Likör), oder alkoholfreie Variante: etwas verdünnten Kaffee
2 Eiweiss
50 g Zucker

Die Biscuit-Tortenböden kann man natürlich auch selber backen!

Zubereiten:

  1. Milch, Eier, Zucker und Mehl unter Rühren bei mittlerer Hitze aufkochen. Vom Herd nehmen.
  2. Ein Drittel der Masse separat beiseite stellen. In der restlichen heissen Crème die Schokolade schmelzen.
  3. Beide Massen auskühlen lassen.
  4. Den Backofengrill auf 250 Grad vorheizen.
  5. Eine ofenfeste Form (Springform oder Tortenring) mit dem dunkel Tortenboden auslegen. Mit Orangensaft tränken.
  6. Den Ricotta mit der beiseite gestellten, hellen Crème, den ausgekratzen Vanillesamen und Vanillezucker mischen. Auf dem Tortenboden verteilen.
  7. Das helle Biscuit darüber legen. Mit Likör oder Kaffee tränken.
  8. Die Schokoladencrème darauf verteilen.
  9. Eiweiss schaumig schlagen. Zucker einrieseln und weiterschlagen bis die Masse glänzt und fest ist. Diese Meringuage auf der Schokoladencrème verteilen.
  10. Unter dem Backofengrill in wenigen Minuten goldgelb überbacken.

Mein persönlicher Tipp, die Zuppa inglese mindestens 4 Stunden gekühlt stehen lassen, sie schmeckt dann nämlich besser.

kleine Häppchen – antipasti

Immer öfter muss ich Neues ausprobieren, wenn wir Gäste einladen. So auch an einem sonnigen Wochenende.

Diese kleinen italienischen Häppchen waren Vorspeise von selbstgemachter Pizza und Salat. Etwas „leichtes“ bei dem warmen Wetter.

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Das Rezept ist aus einem Kochbuch und ganz einfach:

Zutaten:
eingelegte getrocknete Tomaten
italienischer Käse
Cashew-Kerne
Parma-Schinken

Tomate, Käse und Cashew-Kern stapeln und mit Parma-Schinken einwickeln. Bei Bedarf mit einem Zahnstocher aufspiessen uns servieren.

Schnell und lecker! 🙂